Termin Reboot
**Autor*in:** julian Datum: 2026-08-12 Anzahl Antworten: 23
- Ausgangslage
- Worum es im Termin ging
- Einschaetzung zur Passung mit EOMP und den Sportclubs
- Aktueller Stand und naechste Schritte
- Moegliche Umsetzungsmodelle
- Risiken und offene Punkte
- Uebergabe an Lukas
- Im Interview nicht abgedeckt
Ausgangslage
Julian hatte im Zuge von Sponsoring einen Termin mit Reboot. Den Kontakt hat er nach dem Kennenlernen auf der FIBO aufgebaut. Reboot war außerdem bei Rad am Ring.
Der aktuelle Termin diente dazu, den Stand zusammenzufassen und daraus To-dos abzuleiten. Die Informationen sollen so dokumentiert werden, dass Lukas sie übernehmen kann, wenn Julian weg ist.
Worum es im Termin ging
Julian hat Reboot erklärt, wofür EOMP steht. Dabei hat er dargestellt, dass nicht nur Reisen, Unterkunft und Skipass verkauft werden, sondern auch Erlebnis, Gemeinschaft und Mitprogramm.
Er hat außerdem beschrieben, dass die Bereitschaft gestiegen ist, für gute Qualität mehr Geld auszugeben, zum Beispiel für guten Kaffee. Ebenso hat er den gestiegenen Fokus auf Körperbewusstsein, Wellness und Recovery angesprochen und darauf verwiesen, dass es Sportclubs mit Sauna gibt.
Ziel war, Reboot zu zeigen, dass ihr Konzept grundsätzlich in dieses Umfeld passen kann.
Einschaetzung zur Passung mit EOMP und den Sportclubs
Julian sieht eine grundsätzliche Passung zwischen Reboot und den Sportclubs. Er hat im Termin betont, dass dort ein älteres, kaufkräftigeres und nicht partyaffines Publikum unterwegs ist.
Für die Schweiz hat er zusätzlich erklärt, dass Après-Ski dort nicht im Vordergrund steht. Im Gespräch kam auch das Thema Sicherheit auf. Die Geräte einfach die ganze Woche irgendwo stehen zu lassen, wurde als nicht sinnvoll eingeschätzt. Stattdessen müsste die Ausgabe geregelt sein, zum Beispiel über eine Herausgabe gegen einen kleinen Betrag.
Zur Zahlungsbereitschaft hat Julian klar gesagt:
- Die Kundschaft ist preissensibel.
- Gleichzeitig ist sie bereit, für gute Angebote Geld auszugeben.
- Wie gut das Produkt tatsächlich ankommt, wurde nicht versprochen.
Als möglicher Einsatz wurde auch ein Programmpunkt am Abend genannt, für den Interesse bestehen könnte.
Aktueller Stand und naechste Schritte
Reboot war dem Thema gegenüber nicht abgeneigt. Julian muss jetzt eine E-Mail schicken mit Informationen zu:
- interessanten Sportclubs
- dem, was die Sportclubs ausmacht
- dem typischen Kundenschnitt
Zusätzlich sollen die To-dos detailliert aufgespalten werden. Genannt wurden insbesondere:
- Zielgruppe
- Alter
- Social Media
- Reichweite
- Demografie
Auf dieser Basis soll Reboot prüfen, ob ein Deal möglich ist. Nach Versand der Mail wird ein Angebot von Reboot erwartet. Danach muss gemeinsam bewertet werden, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Moegliche Umsetzungsmodelle
Im Gespräch wurden mehrere Möglichkeiten angerissen. Noch nichts davon ist final entschieden.
Genannt wurden unter anderem:
- Geräte auf- und abbauen
- Geräte dauerhaft stehen lassen
- Ausgabe über ein Pfand- oder Bezahlsystem
- Ausgabe an Kunden zur Nutzung auf dem Zimmer
- Ausleihe über die Rezeption, zum Beispiel für eine Nacht
- Ausgabe durch Reiseleitungen, zum Beispiel für eine halbe Stunde gegen 10 Euro
- eine Aktivierungsgebühr
Julian hat als Zielbild genannt, dass die Geräte idealerweise kostenlos zur Verfügung gestellt werden und vor Ort Einnahmen über die Ausgabe entstehen.
Zu den Geräten selbst wurde besprochen, dass sie laut Reboot robust und selbsterklärend sind. Es kann aber vorkommen, dass zum Beispiel ein Kabelkanal bricht; dafür würden Ersatzteile mitgeschickt.
Risiken und offene Punkte
Das zentrale Risiko ist aus Julians Sicht, dass Reboot kein Budget für eine Zahlung an EOMP hat und stattdessen nur Geräte bereitstellt oder ein Kickback-Modell anbietet, falls Kunden später kaufen.
Dabei sieht Julian mehrere Unsicherheiten:
- unklar, wie viele Kunden ein solches Gerät tatsächlich kaufen würden
- die Geräte sind teuer
- möglicherweise eher relevant für Profi-Sportler als für Hobby-Sportler
- Gefahr von viel Aufwand bei wenig Ertrag
- der Vorbereitungsaufwand darf nicht zu hoch werden
Wenn sich wirtschaftlich kein tragfähiges Modell ergibt, wäre das Thema aus seiner Sicht eher als Kundenbenefit oder Programmpunkt denkbar.
Außerdem hängt die Entscheidung davon ab, was Reboot konkret anbietet und welches Gefühl sich aus dem Angebot ergibt.
Uebergabe an Lukas
Julian hat Reboot offen kommuniziert, dass er gehen wird und Lukas übernimmt. Damit ist transparent, dass ein möglicher Deal nicht mehr dauerhaft bei Julian liegen würde.
Die Informationen aus dem Termin sollen auf die ClickUp-Karte geschrieben werden, damit Lukas alle relevanten Punkte vorliegen hat.
Im Interview nicht abgedeckt
Nicht konkret abgedeckt wurden:
- genaue Produktbezeichnung oder technische Details der Reboot-Geräte
- konkrete Sportclubs
- konkrete Preise, Budgets oder Vertragskonditionen
- finaler Entscheidungsprozess nach Eingang des Angebots
- operative Umsetzung vor Ort im Detail