Scuol
**Autor*in:** Julian Datum: 2026-07-22 Anzahl Antworten: 174
- Grundlagen und Produktkonzept
- Haus, Zimmer und Kapazitaet
- Anreise und Buslogistik
- Verleih und Erstattungen
- Skischule und Learn to Ski
- Adresse und laufende Besonderheiten
- Vertraege, Pacht und wirtschaftliche Eckpunkte
- Skipasssystem und Bergbahn
- Programm vor Ort
- Langfristige Ideen
- Im Interview nicht abgedeckt
Grundlagen und Produktkonzept
Scuol wird S-C-U-O-L geschrieben.
Das Produkt wurde im letzten Jahr neu eingeführt. Es ist als 7-plus-0-Produkt angelegt. Standard ist, dass der Bus samstags die neue Gruppe bringt und um 10 Uhr direkt wieder zurückfährt.
In der aktuellen Saison ist der Rhythmus in der Vorsaison wegen Weihnachts- und Feriensituation etwas aufgebrochen worden, damit eine Family-Reise innerhalb der Ferienzeiten angeboten werden kann. Ab Januar nach Silvester läuft der Rhythmus wieder normal. Die letzte Woche wurde etwas kürzer gehalten, damit noch ein Wochenende angeboten werden kann und nicht nur eine Übernachtung von Samstag auf Sonntag.
Haus, Zimmer und Kapazitaet
Das Haus ist in zwei große Bereiche aufgeteilt:
- Zimmer mit Dusche/WC
- Zimmer ohne Dusche/WC bzw. mit Etagendusche/WC
Die Zimmer mit Dusche/WC sind klar die gefragteren Zimmer und werden zuerst gebucht. Die Zimmer mit Etagendusche/WC laufen deutlich schlechter. Deshalb wurden teilweise 4er-Zimmer mit Dusche/WC in 2er-Zimmer mit Dusche/WC umgewandelt. Als mögliche künftige Idee steht im Raum, solche Zimmer zunächst eher in 3er-Zimmer statt direkt in 2er-Zimmer umzuwandeln. Diese Kategorie ist bisher aber nicht angelegt.
Für die laufende Saison wurde ein Zweierzimmer mit Etagendusche aus dem Kontingent genommen, weil das Team ein zusätzliches Zimmer brauchte. Ein bisher vom Team genutztes Zimmer ist nicht mehr bewohnbar und wird nur noch als Teamerzimmer genutzt. Dadurch liegt die Kapazität bei:
- 84 Gästebetten ohne Reiseleitung
- 82 Gästebetten mit Reiseleitung
Zur Haussituation aus der ersten Saison:
- Das Haus ist alt.
- Zu Saisonbeginn gab es viele bauliche und handwerkliche Themen.
- Das hat sich im Saisonverlauf eingespielt.
- Die Etagenzimmer waren oft kälter und zugiger.
- Trotzdem gab es insgesamt relativ wenige Beschwerden.
Das Gesamtfazit zum Haus ist positiv. Das Haus kam insgesamt gut an. Die Duschsituation mit wenigen öffentlichen bzw. Gemeinschaftsduschen bleibt ein strukturelles Thema, ließ sich aber in der ersten Saison besser handhaben als erwartet.
Für Detailfragen zum Haus oder zu Zimmern verweist Julian an Max als Hausexperten. Die Hausleitung wird voraussichtlich ebenfalls wiederkommen, zusammen mit etwa der Hälfte bis drei Vierteln des Teams. Damit bleibt Erfahrung im Haus.
Anreise und Buslogistik
Der Bus kann direkt vor dem Sportclub halten und dort aus- und einladen. Das hat in der vergangenen Saison niemanden gestört.
Zusätzlich gilt:
- In die Einfahrt zu fahren, wäre zur Not wohl möglich, wurde aber nicht getestet.
- Dabei könnte es Beschwerden von Anwohnern geben.
- Links vom Haus bei den Parkplätzen ist ebenfalls Platz, wenn Gäste mit Parkplatz ihr Fahrzeug umparken.
- Dafür muss man sich mit dem Nachbarn links vom Haus abstimmen, der den Bereich verwaltet.
- Entlang der Straße gibt es weitere Möglichkeiten zum Parken.
Wenn ein Bus tagsüber parken muss, etwa bei einer 17-Uhr-Rückfahrt, muss das organisiert werden.
Die 17-Uhr-Rückfahrt gab es nur vereinzelt auf Wunsch einzelner Gruppen. Als Beispiel nennt Julian die Gruppe Kiel. Dort gab es bereits Spannungen, weil die Buchenden diese Rückfahrt wollten, die Gäste vor Ort aber nicht. Für die nächste Saison ist der Standard aus Julians Sicht klar: Der Bus fährt um 10 Uhr und Punkt.
Verleih und Erstattungen
Scuol hat einen eigenen Verleih im Haus. Dieser war im letzten Jahr noch sehr klein. Die Preise liegen leicht über den normalen Graubünden-Preisen, mit einem Aufschlag von etwa 5 bis 10 Euro je nach Zeitraum, um Voucher- und Erstattungskosten mit abzudecken.
Der Verleih im Haus kann nicht alle Gäste bedienen. Gründe waren in der ersten Saison unter anderem Materialprobleme oder Probleme bei der Einstellung des Materials. Die Erstattungsquote war deshalb überraschend hoch. Der Verleihstock wird in dieser Saison aufgewertet.
Grundsatz zum Verleih
- Eigener Verleih im Haus vorhanden
- Nicht bedienbare Gäste werden an Sport Heinrich direkt an der Gondel weitergeleitet
- Mit Sport Heinrich besteht eine exklusive Zusammenarbeit
- Es gibt dort 10 %
Der hauseigene Verleih ist nur für Jugendliche und Erwachsene ab bestimmten Spezifikationen gedacht. Kinder sowie Personen, die zu klein oder zu leicht sind, sollen den Verleih im Haus gar nicht erst buchen. Die genauen Maße stehen ausgeschrieben. Diese Gäste sollen direkt selbst zu Sport Heinrich gehen und dort selbst bezahlen.
Wenn Gäste bei uns gebucht haben, in die Spezifikation passen und im Haus nichts Passendes bekommen, dann:
- zahlen sie bei Sport Heinrich zunächst selbst,
- reichen die Quittung bei uns ein,
- und bekommen die Kosten erstattet.
Board-Verleih
Beim Board-Verleih läuft der Verleih wieder über Blue Tomato. Darum kümmert sich Marv komplett.
Wenn Board-Gäste bei uns buchen und wir sie nicht bedienen können, gehen sie ebenfalls zu Sport Heinrich. Erstattet wird dort nur die günstigste Kategorie Economy. Wenn der Kunde ein Upgrade möchte, etwa auf bessere Boards, zahlt er die Differenz selbst.
Ski-Verleih bei Sport Heinrich
Beim Ski-Verleih liegt das Hauptproblem in den Kategorien:
- kalkuliert und erstattungsfähig ist nur Budget
- Sport Heinrich gibt aber ungern Budget aus
- häufig wird direkt Economy ausgegeben
Dafür wurde zum Ende der Saison ein Voucher erstellt, auf dem das klar geregelt ist. Dieser Voucher soll wieder verwendet werden. Vor der Saison muss zusätzlich noch einmal mit Sport Heinrich gesprochen werden, damit klar ist:
- Der Kunde kommt mit der Erwartung auf Budget.
- Wenn Sport Heinrich ein Upgrade auf Economy oder höher verkauft, zahlt der Kunde die Differenz selbst.
- Ziel bleibt, dass wir nur Budget erstatten.
Ansprechpartner bei Sport Heinrich ist Kai. Laut vorhandener Mail hält Sport Heinrich Budget als Kategorie nicht für sinnvoll, weil sie dem Kunden gutes Material geben wollen. Dieses Thema muss vor der Saison erneut klar besprochen werden. Falls nötig, muss auch der Voucher angepasst werden.
Erstattungsprozess
Der Prozess lief bisher zentral über den Reisemanager und soll so beibehalten werden:
- Der Kunde reicht die Quittung bei der Hausleitung ein.
- Die Hausleitung scannt die Quittung und schickt sie per Mail an den Reisemanager.
- Der Reisemanager sammelt die Fälle, prüft den Anspruch und rechnet den Betrag in Euro um.
- Danach geht die Information ans Kundenoffice.
- Das Kundenoffice erstattet dem Kunden den Betrag.
Dafür gibt es eine Tabelle im Saisonpersonal-Ordner. In dieser Tabelle können unter anderem hinterlegt werden:
- Preise von Sport Heinrich für vier bis sechs Tage
- Budget-Preis
- Schuhpreis in Schweizer Franken
- Umrechnung in Euro
So lässt sich der Erstattungsbetrag direkt ermitteln. In derselben Tabelle werden auch andere Erstattungen gesammelt, etwa für Ski, Board oder Skipass-Fälle. Die Auswertung kann später auch an MARF für die Verleih-Auswertung gegeben werden.
Skischule und Learn to Ski
Vor Ort besteht eine Zusammenarbeit mit der Skischule. Dafür wird am Ende des Jahres eine Beteiligung von grob 3.000 Schweizer Franken gezahlt, damit die Anfänger-Area mitgenutzt werden darf.
Zur Zusammenarbeit gibt es eine eigene PowerPoint-Präsentation im Saisonpersonal-Ordner. Diese kann den Skilehrerinnen und Skilehrern direkt ausgehändigt werden. Darin ist geregelt:
- wo man sich trifft
- mit wem man sich im Zweifel abspricht
Ansprechpartner ist Markus, der Leiter der Skischule. Er hat die Zusammenarbeit in der letzten Saison ausdrücklich gelobt. Laut seiner Rückmeldung waren unsere Skilehrerinnen und Skilehrer rücksichtsvoll und die Abstimmung hat gut funktioniert.
Für die kommende Saison gibt es keine neuen festen Absprachen. Es soll genauso laufen wie im letzten Jahr. Vor der Saison reicht ein kurzer Kontakt per Mail oder Telefon mit Markus, um das Vorgehen wieder festzuziehen.
Learn to Ski
Learn to Ski soll weiter angeboten werden. Die Kurse waren gut gebucht. Künftig gilt:
- nur noch Skikurse
- keine Boardkurse mehr
Bereits bestehende einzelne Buchungen auf Boardkursen wurden nicht abgesagt, langfristig wird es in Scuol aber nur noch Skikurse geben. Learn to Ski ist für 0 Euro im Preis integriert.
Adresse und laufende Besonderheiten
Scuol hat eine neue offizielle Adresse bekommen. Die Information liegt im Mailpostfach ab. Ab 1.1. sollen auch die Schilder umgebaut werden.
Im ersten Jahr war die Adresslage unklar:
- Stadt bzw. Grundbuch führten eine andere Adresse
- Google Maps zeigte eine andere Adresse
- trotzdem kamen Pakete an
- auch die Gäste haben das Haus gefunden, weil die Google-Maps-Adresse verwendet wurde
Jetzt muss entschieden werden, ob zum 1.1. auf die neue offizielle Adresse umgestellt wird.
Zusätzlich sind nach dem ersten Jahr weitere laufende Kosten sichtbar geworden:
- zusätzliche Anschaffungen
- geänderte Personalkosten aus dem HM
- Kosten für Schneeräumung über die Hausverwaltung des angrenzenden Wohnkomplexes
Für die Schneeräumung kam bereits eine Rechnung. Diese betraf überwiegend noch einen Zeitraum, in dem der Verpächter zuständig war. Künftig müssen diese Kosten aber bei uns einkalkuliert werden.
Vertraege, Pacht und wirtschaftliche Eckpunkte
Für das Haus besteht ein Fünf-Jahres-Pachtvertrag mit festem Pachtzins. Der Verpächter hat in der Anfangsphase bei mehreren Problemen Kosten übernommen, unter anderem bei:
- Schädlingsbekämpfung
- Rohrbruch
- weiteren Startproblemen
Die wirtschaftliche Planung hat sich nach der ersten Saison deutlich verändert. Gründe sind vor allem:
- eine um eine Woche kürzere Saison
- deutlich höhere Personalkosten
- ein schwächerer Wechselkurs
- höhere Abschreibungen
- höhere Nebenkosten
- zusätzliche laufende Kosten, die erst nach der ersten Saison sichtbar wurden
Für das Haus gilt als Vorgabe, in dieser Saison mit sechs Teamern auszukommen. Im letzten Jahr waren es zeitweise sieben. Auch die tatsächlich angefallenen Stunden lagen offenbar über der ursprünglichen Planung.
Preisstruktur und DB
Um den geplanten DB zu erreichen, wurden die Preise bereits deutlich angehoben. Jede Reise ist 30 bis 50 Euro teurer geworden. Laut Julian wird das Produkt trotzdem gut gebucht und angenommen.
Zusätzlich wurden einzelne Aufpreise angepasst, zum Beispiel:
- 2er-Zimmer Dusche/WC teurer gemacht, weil diese Kategorie besonders stark nachgefragt ist
Julian hatte zwischenzeitlich mit einem DB von 145.000 bis 150.000 gerechnet. Durch die nachträglich sichtbar gewordenen Kosten liegt der aktuelle Planwert aber wieder bei etwa 130.000.
Zum Sommer sagt Julian, dass dieser in früheren P&K-Betrachtungen direkt mit einem DB von etwa 40.000 bis 45.000 addiert wurde. Für die aktuelle Betrachtung hat er den Sommer zunächst herausgelassen, weil er ihn aktuell schwächer einschätzt. Grundsätzlich gehört der Sommer für ihn aber zum Gesamtprodukt dazu.
Skipasssystem und Bergbahn
Der Skipass-Vertrag läuft noch diesen Winter. Gegen Ende des Winters muss deshalb bereits an den nächsten Winter gedacht werden.
System der Ersteintritte
Für die Abrechnung zählt am Saisonende jeder Ersteintritt aller Skipässe, die im Haus liegen. Diese Pässe werden an den Nachfolger übergeben und müssen vor der Saison in Scuol von der Bergbahn wieder aktiviert werden.
Wichtig dabei:
- Die Pässe der Reiseleitungen werden abgezogen.
- Die ersten zwei Pässe zählen also nicht in die Wertung.
Julian nennt als taktische Möglichkeit, bei Bedarf auch einmal einem Reiseleiter einen normalen Skipass zu geben, wenn man versucht, die nächste Stufe zu erreichen.
Die Staffelung funktioniert so:
- ab über 6.000 Ersteintritten: 39 CHF pro Ersteintritt
- ab über 7.000 Ersteintritten: 38 CHF pro Ersteintritt
- darunter entsprechend teurer
In der ersten Saison wurde die höchste Stufe laut Julian sehr knapp erreicht, sodass rückblickend 38 CHF gezahlt wurden. Die Abrechnung liegt ab.
Für die aktuelle Saison wird das schwieriger, weil:
- die Saison kürzer ist
- die Abschlussfahrt wegfällt
- dadurch etwa 100 Ersteintritte fehlen
Nach den ersten Wochen sollte deshalb anhand des Buchungsstands hochgerechnet werden, ob eine höhere Stufe realistisch ist. In der Vergangenheit wurden dafür vereinzelt zusätzliche oder vergünstigte Skipasstage genutzt, etwa am siebten oder achten Tag oder am Anreisetag, um zusätzliche Ersteintritte zu erzeugen. Julian weist aber darauf hin, dass sich das nicht automatisch lohnt. Man muss gegenrechnen, ob der Vorteil der besseren Stufe den Aufwand oder Preisnachlass wirklich rechtfertigt.
Skipasspreise in der Kalkulation
In der P&K sind Vor- und Nachsaison unterschiedlich bepreist. Das basiert auf einer älteren Mischkalkulation. Mit dem Wissen aus der ersten Saison hat Julian:
- den Skipass in der Hauptsaison auf 39 CHF gesetzt
- in der Nebensaison auf 38 CHF
Er hält den Hebel insgesamt für klein, weil es in Vor- und Nachsaison nur wenige Reisen gibt.
Saisonkarten fürs Team
Nach der letzten Abrechnung hat sich Andri, Geschäftsführer der Bergbahn, gemeldet. Aus seiner Sicht sei die Abrechnung der Saisonkarten fürs Team falsch gewesen.
Im Vertrag steht, dass Saisonkarten zum einheimischen Tarif abgerechnet werden dürfen. Für uns war das eindeutig. Deshalb wurden die Karten auch so abgerechnet, etwa für 450 CHF pro Saisonkarte. Andri hat aber angekündigt, dass er das für die nächste Saison ändern möchte.
Julian hat darauf verwiesen, dass:
- die aktuelle Abrechnung für uns korrekt ist
- wir bereits für die nächste Saison kalkuliert haben
- eine Änderung die Pässe ungefähr doppelt so teuer machen würde
Wichtig ist außerdem die Frist:
- Bestellung bis 30.11. = günstiger
- danach = teurer
Diese Frist sollte eingehalten werden, sobald das Team feststeht.
In der aktuellen P&K hat Julian die Team-Pässe bereits vorsichtshalber mit dem doppelten Satz einkalkuliert. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass der bestehende Vertrag eigentlich weiterhin den einheimischen Tarif vorsieht. Das würde der P&K zugutekommen.
Für spätere Gespräche mit Andri verweist Julian auf seine Mail. Bei einer späteren Vertragsverlängerung wird das Thema voraussichtlich ohnehin angepasst werden müssen. In dem Zusammenhang könnten auch andere Punkte verhandelt werden, etwa Ganzjahrestickets für Teile des festen Saisonteams.
Programm vor Ort
In Scuol liegt der Fokus bewusst auf viel Programm, weil das Skigebiet aus Julians Sicht nicht besonders groß und nicht besonders attraktiv ist. Das Zusatzprogramm ist deshalb ein wichtiger Teil des Produkts.
Therme
Mit der Therme gibt es 20 % Rabatt. Dieser Vorteil wird fast eins zu eins an die Gäste weitergegeben. Die Preise wurden im Wesentlichen aus Schweizer Franken umgerechnet.
Der Ablauf:
- Gäste buchen vor Ort
- die Hausleitung druckt die Tickets über das Portal aus
- anschließend kommt eine Monatsabrechnung der Therme
- diese wird mit der von der Hausleitung gepflegten Liste abgeglichen
Das hat größtenteils funktioniert. Fehler lagen laut Julian meist auf unserer Seite, weil die Hausleitung die Liste nicht sauber gepflegt hat. Dadurch war das Geschäft am Ende nur plus/minus null, obwohl eigentlich ein leichtes Plus hätte entstehen sollen. Es gab auch einzelne Tickets, die nicht mehr nachvollziehbar waren.
Warmer Motta und Pistensnack
Es gibt eine Zusammenarbeit mit der Warmer Motta. Jeden Dienstag darf oberhalb der Warmer Motta ein Pistensnack stattfinden. Das ist genehmigt von:
- Robert Amstutz
- André Pau
Die Abmachung ist, dass danach mit den Gästen auch in die Warmer Motta gegangen wird. Laut Sarah, die die Warmer Motta für die Bergbahn leitet, hat das sehr gut funktioniert. Viele Gäste sind anschließend eingekehrt.
Die Idee, dass Sarah an einzelnen Tagen oder dienstags auch Gutscheine verteilt, wurde bereits besprochen. Anfangs war sie zurückhaltend, weil sie keine klassische Happy-Hour-Logik wollte. Nachdem sie gesehen hat, dass die Zusammenarbeit für sie funktioniert, war das Thema aber grundsätzlich offen und kann wieder angesprochen werden.
Essensfreier Abend
Ein passendes Restaurant für den essensfreien Abend zu finden, war schwierig. Viele Restaurants wurden kontraktiert. Bei einem Restaurant gibt es zwar eigentlich eine 10-%-Regelung, diese wurde vor Ort aber sehr unterschiedlich gehandhabt. Deshalb ist daraus keine klare Empfehlung entstanden.
Aktuell bleibt es im Wesentlichen dabei, dass der essensfreie Abend stattfindet und die Gäste sich selbst organisieren.
Weitere Programmpunkte
Mit dem Sportcenter Trü gibt es bereits eine vergünstigte Regelung, wenn Gäste ihren Skipass vorzeigen. Das sollte vor der Saison wieder kurz bestätigt werden. Dort können Gäste je nach Saisonstand unter anderem:
- Curling
- Eislaufen
Die Möglichkeiten hängen von Wetter und Saisonzeit ab. Die Hausleitung kennt das.
Zusätzlich nennt Julian als mögliche Programmpunkte:
- Schlittelbahn
- Eisweg
Dafür müsste noch geklärt werden, ob es dort ebenfalls Vergünstigungen gibt.
Erstattungen für Reiseleitungen im Programm
Bisher bekommt die Reiseleitung nur die Therme erstattet, und auch dort nur eine Person, nicht beide. Hintergrund ist, dass nur eine Person mitgehen muss und die andere im Haus etwas anbieten soll.
Wenn künftig weitere externe Programmpunkte wie Schlitteln oder Eisweg fest eingeplant werden, müsste geklärt werden, was Reiseleitungen dafür zusätzlich erstattet bekommen.
Programm im Haus
Im Haus selbst ist ebenfalls viel möglich. Vorhanden sind:
- Beamer mit Leinwand
- Spiele
- schöne Speisesäle
Es muss also nicht jeden Abend externes Programm geben. Je nach Gruppe muss entschieden werden, was passt. Dabei gilt auch:
- Es darf nicht nur kostenpflichtiges Programm geben.
- Die zwei Reiseleitungen können sich aufteilen.
- Wenn ein Teil der Gruppe Geld ausgeben will und ein anderer Teil günstiges Programm im Haus möchte, muss gesplittet werden.
Bar
Julian sieht deutliches Potenzial in der Bar. Im letzten Jahr hat der Verkauf von Aperol auf der Terrasse bei gutem Wetter sehr gut funktioniert. Die Sonne kommt dort allerdings erst ab März richtig hin.
Für Januar und Februar sieht Julian Potenzial, die Bar stärker zu nutzen und aufzuwerten, zum Beispiel mit:
- mehr Barbetrieb
- schönerer Gestaltung
- eventuell Zapfanlage
- zwei Stunden Barzeit mit frisch gezapftem Bier
Ein zusätzlicher Teamer nur für die Bar ist aus Kostengründen nicht realistisch. Denkbar wäre aus seiner Sicht eher, die Reiseleitungen dafür einzusetzen. Julian hält es auch für möglich, dass die Bar nicht nur für eigene Gäste, sondern auch für Leute aus der Umgebung interessant sein könnte. Die Nachbarn hätten es im letzten Jahr positiv aufgenommen, dass dort etwas los war.
Langfristige Ideen
Julian nennt einige Ideen, die perspektivisch interessant sein könnten:
- flexiblere Nutzung der vorhandenen Skipässe, etwa 4- oder 5-aus-6-Tage-Skipässe
- dafür müssten die Pässe sauber eingesammelt werden, damit sie nicht unkontrolliert aktiviert werden
- möglicher Ausflugstag nach Davos mit der Rhätischen Bahn
- alternativ Blickrichtung Ischgl, wobei die Anreise dort schwieriger ist
Für Davos sieht Julian die bessere Umsetzbarkeit, auch wegen vorhandener Kontakte und Partner.
Im Interview nicht abgedeckt
Nicht oder nicht ausreichend abgedeckt wurden unter anderem:
- konkrete Ansprechpartnerliste mit Kontaktdaten
- genaue Ablageorte aller genannten Mails, Tabellen und Präsentationen
- operative Abläufe im Sommer
- detaillierte Teamstruktur und Aufgabenverteilung im Haus
- vollständige P&K im Zahlenblatt
- genaue Spezifikationen für den hauseigenen Verleih
- genaue Preislisten für Therme, Verleih und Skipässe