# Qlik Sense Auswertung **Autor*in:** Laurin **Datum:** 2026-06-07 **Anzahl Antworten:** 13 - [Einsatz und Verantwortlichkeit](#einsatz-und-verantwortlichkeit) - [Themen der Auswertungen](#themen-der-auswertungen) - [Ablauf bei neuen oder angepassten Reportings](#ablauf-bei-neuen-oder-angepassten-reportings) - [Datenbasis und technische Struktur](#datenbasis-und-technische-struktur) - [Laufzeiten und Umgang mit Fehlern](#laufzeiten-und-umgang-mit-fehlern) - [Historisierung und QVD-Dateien](#historisierung-und-qvd-dateien) - [Nutzbarkeit der Reports](#nutzbarkeit-der-reports) - [Im Interview nicht abgedeckt](#im-interview-nicht-abgedeckt) ## Einsatz und Verantwortlichkeit Qlik Sense wird als internes Controlling-Tool genutzt. Ziel ist es, regelmäßig wiederkehrende Auswertungen zu automatisieren und sauber aufzusetzen, damit diese nicht immer wieder manuell in Excel gebaut werden müssen. Laurin baut diese Reportings selbst und ist allein für die Workflows, Datenmodelle und Auswertungen zuständig. ## Themen der Auswertungen Die Auswertungen decken verschiedene Bereiche ab, insbesondere: - Vertrieb - Einkauf - Finance ## Ablauf bei neuen oder angepassten Reportings Anforderungen kommen direkt bei Laurin an. Wenn ein neues Reporting benötigt wird oder ein bestehendes angepasst werden soll, läuft das so ab: 1. Es kommt eine Anforderung für einen bestimmten Report. 2. Laurin prüft, ob es bereits ein ähnliches Reporting oder eine passende Datengrundlage gibt, die genutzt werden kann. 3. Danach baut er das Reporting in einer interaktiven Schleife mit Feedback. 4. Am Ende wird geprüft, ob das Ergebnis dem entspricht, was gewünscht war. ## Datenbasis und technische Struktur Die Daten kommen größtenteils aus dem ERP-System, genauer aus dessen SQL-Datenbank. Die Verarbeitung ist mehrschichtig aufgebaut: - Workflows extrahieren einmal täglich die komplette SQL-Datenbank des ERP-Systems. - Darauf aufbauend gibt es eine weitere Schicht mit Datenmodellen für einzelne Bereiche, zum Beispiel Einkauf oder Vertrieb. - Auf diesen Datenmodellen setzen anschließend die eigentlichen Auswertungen auf. ## Laufzeiten und Umgang mit Fehlern Die Reportings laufen nachts durch. Der Grund dafür ist, dass die Rechenleistung dann am besten genutzt werden kann. Es gibt: - tägliche Reportings - wöchentliche Reportings Wenn ein nächtlicher Lauf fehlschlägt oder ein Report nicht aktuell ist, fällt das zunächst nicht automatisch auf. Es wird in der Regel erst bemerkt, wenn jemand in den Report schaut. Dann meldet sich die Person, und das Problem wird behoben. ## Historisierung und QVD-Dateien Eine typische Stolperfalle ist die Datenhistorisierung. Die Datenbank des ERP-Systems hält die Daten nicht standardmäßig für alle Anwendungsfälle historisiert vor. Deshalb werden tägliche Snapshots verarbeitet und in QVD-Dateien abgelegt. So bleibt der tägliche Stand erhalten. Das ist wichtig, wenn Entwicklungen über die Zeit sichtbar gemacht werden sollen. Ein konkretes Beispiel sind Lagerbestände. Der Lagerbestand ist im ERP-System nur tagesaktuell berechenbar, basierend auf Artikeldaten und Lagerdaten. Deshalb wird dieser Stand täglich gespeichert. Nur so lassen sich Veränderungen über mehrere Tage, Wochen oder andere Zeiträume nachvollziehen. ## Nutzbarkeit der Reports Für gut nutzbare Auswertungen sollten sinnvolle Filter eingebaut werden, damit Fachbereiche sich Reports selbst passend filtern können. Ein Beispiel aus dem Vertrieb: Eine Auswertung kann nach Produktgruppen aufgeschlüsselt werden. Mit einem Klick auf eine Produktgruppe baut sich das Dashboard dann so auf, dass nur die Zahlen dieser Produktgruppe angezeigt werden. ## Im Interview nicht abgedeckt - konkrete Namen der verwendeten Workflows oder Tools außerhalb von Qlik Sense, ERP und SQL-Datenbank - Speicherorte oder Zugriffe auf QVD-Dateien - Veröffentlichung oder Berechtigungen in Qlik Sense - Dokumentation, Übergabe oder Vertretungsregelung - feste Prüf- oder Monitoring-Prozesse für fehlgeschlagene Läufe